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07.02.2022

Mehrzahl der Deutschen weiß, wie man Jugendschutzeinstellungen am TV vornimmt – und nutzt diese auch

Informationen sind heute in nie dagewesener Vielfalt verfügbar und immer nur einen Klick entfernt. Was einerseits gut ist für die Meinungsbildung, birgt andererseits auch Risiken. Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten geschützt werden, ohne dass sie in ihren Recht auf Zugang zu Information unmäßig beschränkt werden.

Die Hersteller der Consumer-Electronics-Branche bekennen sich daher zum Jugendmedienschutz und leisten durch unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten an den einzelnen Geräten einen wichtigen Beitrag. 

Im Vorfeld des Safer Internet Days am 8. Februar hat der ZVEI Verbraucher:innen gefragt, ob sie diese Einstellungsoptionen am TV-Gerät kennen und nutzen. Zwei Drittel der Befragten sagten, sie kennen die Möglichkeiten, um Jugendschutzeinstellungen vorzunehmen. Fast noch wichtiger: Ebenso viele nutzen diese auch. Rund 70 Prozent der Befragten finden die Einstellungsmöglichkeiten am TV gut bis sehr gut.

Diejenigen, die Angaben, die Jugendschutzeinstellungen nicht zu nutzen, hat der ZVEI gefragt, warum. Nur elf Prozent finden sie zu kompliziert. Der Großteil der hier Befragten gab an, Vorkehrungen dieser Art seien für sie nicht nötig. Der Anteil von Nutzenden, der durch eine Vereinfachung der Jugendschutzeinstellungen an den TV-Geräten erreicht werden kann, ist daher gering.

Gefragt nach sinnvollen Mittel, um Kinder im Umgang mit Medien zu schützen, wünscht sich ein Drittel eine bessere Aufklärung zu Medien- und Technikkompetenz in den Schulen.30 Prozent sehen die Sorgeberechtigten in der Pflicht, ihre Kinder stärker beim Medienkonsum zu begleiten.

Um Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Inhalten zu schützen, bedarf es eines funktionierenden Zusammenspiels von Aufklärung, Medienkompetenz und rechtlicher Mittel und der Mitnahme der Nutzenden und ihrer Sorgeberechtigten. Der ZVEI unterstützt eine Überarbeitung des geltenden Jugendmedienschutz-Staatsvertrags, der bestehende Risiken angeht und insofern eine Verbesserung des geltenden Jugendmedienschutzes bewirkt.

 

Über die Umfrage

Durchgeführt von innolink im Auftrag des ZVEI. Befragt wurden 1.511 Personen in Deutschland ab 18 Jahren. Die Befragung erfolgte online im September 2021.

 

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