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22.06.2021

EU-Gebäudebestand mit Technologien energieeffizient gestalten

Der ZVEI befürwortet, dass die EU-Kommission die Renovierungsquote von Gebäuden in Europa maßgeblich erhöhen will. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Klimaziele aus, sondern ermöglicht der gesamten europäischen Bevölkerung Zugang zu Gebäuden mit niedrigem Energieverbrauch. Die Steigerung der Renovierungsrate ist somit auch ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Energieverfügbarkeit. Technologien, die die Energieeffizienz von Gebäuden steigern und den Komfort der Nutzer verbessern, existieren bereits. Der Einsatz von energieeffizienter technischer Gebäudeausrüstung (TGA) kann entscheidend dazu beitragen, Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen und die Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren.

Nach Ansicht des ZVEI sind bereits vorhandene Technologien der Schlüssel, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen sowie den Komfort der Nutzer zu verbessern. Dies sollte die EU-Kommission bei ihrer aktuellen Strategie im Rahmen der Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (EPBD), die unter anderem energetische Renovierungen im Gebäudesektor vorsieht, berücksichtigen.

Der ZVEI befürwortet, dass die EU-Kommission die Renovierungsquote von Gebäuden in Europa maßgeblich erhöhen will. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Klimaziele aus, sondern ermöglicht der gesamten europäischen Bevölkerung Zugang zu Gebäuden mit niedrigem Energieverbrauch. Die Steigerung der Renovierungsrate ist somit auch ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Energieverfügbarkeit. Technologien, die die Energieeffizienz von Gebäuden steigern und den Komfort der Nutzer verbessern, existieren bereits. Der Einsatz von energieeffizienter technischer Gebäudeausrüstung (TGA) kann entscheidend dazu beitragen, Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen und die Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren.

Allerdings sind Förderungen in den EU-Mitgliedsstaaten unerlässlich, damit die TGA für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands ausreichend genutzt werden kann. Die angestrebte Verdoppelung der Renovierungsrate ist nur erreichbar, wenn die Mitgliedsstaaten ihre Fördermaßnahmen entsprechend ausbauen. Die Förderungen sollten laut ZVEI gestaffelt sein und für umfangreiche, tiefe (Deep Renovation) und zukunftssichere Renovierungsmaßnahmen Anreize bieten. Die Einführung eines Standards für Deep Renovation ist in diesem Zusammenhang sinnvoll.

Renovierungsmaßnahmen, die zum flächendeckenden Einsatz von innovativen Technologien beitragen und Aspekte der Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft berücksichtigen, senken die CO2-Emissionen von Gebäuden und machen diese über ihre Lebensdauer betrachtet wirtschaftlicher. Daher spricht sich der ZVEI für eine Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden in Hinblick auf Emissionen und Kosten aus. Damit auch neue TGA-Technologien die Nutzungsqualität von Gebäuden in Europa verbessern können, ist es wichtig im Zuge der Renovierungsmaßnahmen die Gebäude zukunftssicher zu gestalten und den Smart Readiness Indicator (SRI) sowie Building Information Modelling (BIM) als Eckpfeiler für die effektive Verwendung intelligenter Technologien zu nutzen. Dies sollte vor allem bei der Einführung des Gebäuderenovierungspasses berücksichtigt und dokumentiert werden.

Der ZVEI unterstützt eine ambitionierte europäische Energie- und Umweltpolitik und bewertet die Revision der EPBD als Chance, um zukunftssichere Rahmenbedingungen für die notwendigen Renovierungsmaßnahmen zu schaffen. Nur durch die erfolgreiche Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten können die Klimaschutzziele erreicht werden.

 

 

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