10.03.2020

Folge 40: Patientendaten-Schutzgesetz als wichtiger Teil einer erfolgreichen digitalen Transformation

Die erfolgreiche digitale Transformation der Gesundheitswirtschaft in Deutschland setzt voraus, dass verschiedene Elemente aufeinander abgestimmt werden. Deutlich wird das an den Regelungen zur Umsetzung der elektronischen Patientenakte (ePA) im Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG).

Das neue PDSG adressiert genau diesen Aspekt der digitalen Transformation: Es definiert die inhaltlichen Eckpunkte zur Umsetzung der ePA und die Anforderungen an einen interoperablen Austausch von Daten. Auf dieser Basis wird es zum Beispiel möglich, dass Versicherte Daten aus ihrer ePA für die Forschung zur Verfügung stellen können. Das PDSG trägt so zu einer strategischen Umsetzung der dringend notwendigen Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft bei, in dem die ePA zu einem zentralen Element der digitalen Transformation wird. Im Gesetz wird die Aufklärung der Versicherten über die Inhalte und Funktion der ePA berücksichtigt. Ebenso stärkt es die Datensouveränität der Versicherten, in dem es ihnen die alleinige Entscheidungsfreiheit über den Umgang ihrer Daten zuspricht.

Durch das PDSG wird die medizinische Versorgung weiter verbessert und eine vielfältig erreichbare medizinische Versorgung gewährleistet. So trägt es in der Folge auch zu einer Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Versicherten bei.