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16.10.2026
European Chips Act 2.0: ZVEI-Vorschläge
Digitalisierung und Vernetzung ziehen sich durch sämtliche Bereiche unseres Lebens und sind entscheidend für den künftigen Erfolg.
Der Kommissionsvorschlag weist in die richtige Richtung: Er stärkt das Halbleiterökosystem, berücksichtigt die Nachfrage der Anwenderindustrien und setzt auf Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität. Diese Ziele müssen sich jedoch konsequenter in Instrumenten und Governance widerspiegeln.
Was schlägt der ZVEI vor?
Prioritäten und Förderentscheidungen sollten sich stärker an Marktnachfrage, Skalierbarkeit und dem Potenzial europäischer Leitmärkte orientieren. Industrie- und Investitionsexpertise muss systematisch in Governance und Projektauswahl einfließen. Zugleich braucht es einfachere und schnellere Verfahren, verhältnismäßige Berichts- und Monitoringpflichten sowie positive Anreize für Resilienz und Nachfrage.
Welche Rahmenbedingungen sind zusätzlich entscheidend?
Der Erfolg des European Chips Act 2.0 hängt auch von einer angemessenen Finanzierung im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen, verhältnismäßiger Umweltregulierung, wettbewerbsfähigen Energiepreisen und einer Wirtschaftssicherheitspolitik ab, die offene Märkte schützt und zugleich unfairen Wettbewerb entschlossen adressiert. Diese Aspekte liegen außerhalb des Verordnungsvorschlags und werden im Papier daher nicht vertieft.
Was enthält das Papier im Detail?
Das ZVEI-Papier zeigt konkret, wie der Kommissionsentwurf stärker auf industrielle Umsetzung, private Investitionen, Skalierung und globale Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet werden kann.
