Fit für die Zukunft: sichere, effiziente und nachhaltige Gebäude

Die Anforderungen an Gebäude verändern sich rasant. Digitalisierung, Dekarbonisierung und neue regulatorische Vorgaben erfordern innovative Lösungen für Planung, Errichtung und Betrieb. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Cybersicherheit, Energieeffizienz

Wie werden Gebäude sicher, effizient und fit für die Zukunft? Welche Anforderungen kommen durch neue regulatorische Rahmenbedingungen auf die Branche zu? Und wie können Elektrifizierung, Digitalisierung und Gebäudeautomation ihre Potenziale für Energiewende, Effizienz und einen sicheren Gebäudebetrieb entfalten?

Das ZVEI-Gebäudekolloquium bringt am 8. und 9. Dezember 2026 im HOLM Frankfurt Expertinnen und Experten aus Industrie, Handwerk, Planung, Systemintegration, Betrieb, Wissenschaft und weiteren Bereichen zusammen.

Termin und Ort

8. und 9. Dezember 2026
House of Logistics and Mobility (HOLM)
Frankfurt am Main

Zur Anmeldung

 

Themen im Fokus

Im Mittelpunkt stehen zwei Themen, die für die Zukunft des Gebäudes entscheidend sind: Cybersecurity und Cyberresilienz sowie Elektrifizierung, Digitalisierung und intelligentes Energiemanagement. Vorträge, Diskussionen und Praxisbeispiele beleuchten aktuelle Anforderungen und zeigen Lösungsansätze für Neubau und Bestand.

Dabei steht der Austausch im Vordergrund: Wo steht die Branche heute? Was funktioniert bereits? Wo bestehen noch Hürden? Und was müssen die unterschiedlichen Akteure gemeinsam angehen?

Tag 1: Cybersecurity – vom sicheren Produkt zum cyberresilienten Gebäude

Gebäude werden immer stärker vernetzt und digitalisiert. Damit wächst auch die Bedeutung von Cybersecurity – nicht nur für einzelne Produkte, sondern für das Zusammenspiel aller Systeme und Beteiligten im Gebäude.

Im Mittelpunkt steht die Frage, was Cyber Resilience Act (CRA) und NIS2 konkret für die Praxis bedeuten. Welche Anforderungen kommen auf die unterschiedlichen Akteure zu? Wo greifen Produkt- und Betreiberanforderungen ineinander? Und wer trägt an welcher Stelle Verantwortung?

Dabei geht es nicht nur um regulatorische Vorgaben, sondern vor allem um deren Umsetzung: Wie wird aus einem sicheren Produkt am Ende ein cyberresilientes Gebäude? Welche Anforderungen müssen bereits bei Planung und Integration berücksichtigt werden? Was bedeutet Security by Design für Gebäudeautomation und vernetzte Systeme? Und welche Rolle spielen Fernwartung, Updates, Dokumentation und ein sicherer Betrieb?

Cybersecurity im Gebäude kann dabei nicht aus nur einer Perspektive betrachtet werden. Deshalb kommen beim Gebäudekolloquium unterschiedliche Akteure zu Wort:

  • Betreiber und Immobilienwirtschaft
  • Hersteller
  • Planer und Systemintegratoren
  • Handwerk und Errichter
  • Juristinnen und Juristen
  • Versicherer

Gemeinsam betrachten sie Cybersecurity über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes – vom Produkt über Planung und Errichtung bis zum laufenden Betrieb.

Tag 2: Elektrifizierung und Digitalisierung – vom Potenzial zur Praxis

Der zweite Tag richtet den Blick auf die Frage, welchen Beitrag Elektrifizierung, Digitalisierung und intelligentes Energiemanagement zur Energiewende und zu einem effizienten Gebäudebetrieb leisten können.

Zum Auftakt stehen aktuelle Erkenntnisse aus Studien im Mittelpunkt: Welche Einsparpotenziale bieten elektrische und digitale Technologien? Wie weit ist die Energiewende im Eigenheim bereits angekommen? Und wie lassen sich diese Potenziale stärker in die Praxis überführen?

Darauf aufbauend geht es um konkrete Technologien und Anwendungen. BIM, Künstliche Intelligenz, Gebäudeautomation und Energiemanagementsysteme eröffnen neue Möglichkeiten, Gebäude effizienter zu planen, zu modernisieren und zu betreiben.

Ein besonderer Blick gilt dabei dem Gebäudebestand: Wie können bestehende Anlagen zukunftsfähig weiterentwickelt werden? Welche technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen? Und wie gelingt die Integration eines intelligenten Energiemanagements?

Gleichzeitig verändert sich die Rolle des Gebäudes im Energiesystem. Durch die intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch können Gebäude zunehmend zu aktiven Bausteinen eines flexiblen Energiesystems werden. Gebäudeautomation, Energiemanagement und Sektorenkopplung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Auch hier steht die Praxis im Mittelpunkt: Was ist heute bereits möglich, wo liegen die Hürden und wie bringen wir vorhandene Lösungen schneller und breiter in die Anwendung?

Programm

Innovation sichtbar machen: Start-up-Ausstellung

Neue Lösungen brauchen Sichtbarkeit und den Austausch mit denjenigen, die sie in die Praxis bringen können. Deshalb wird das ZVEI-Gebäudekolloquium 2026 erstmals durch eine Start-up-Ausstellung ergänzt.

Ausgewählte Start-ups erhalten die Möglichkeit, ihre Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle rund um das Gebäude der Zukunft vorzustellen. Gesucht werden innovative Ansätze, die zu den Themen des Gebäudekolloquiums passen – von Cybersecurity und Gebäudeautomation über Digitalisierung und KI bis hin zu Energieeffizienz, Energiemanagement und neuen Lösungen für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb.

Neben der Präsentation in der Ausstellung erhalten die ausgewählten Start-ups die Möglichkeit, ihre Idee in einem kurzen Pitch auf der Bühne vorzustellen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Handwerk, Planung und weiteren Bereichen ins Gespräch zu kommen.

Call for Start-ups: Jetzt bewerben

Sie entwickeln eine innovative Lösung für das Gebäude der Zukunft? Dann werden Sie Teil des ZVEI-Gebäudekolloquiums 2026.

Der ZVEI sucht Start-ups mit innovativen Lösungen und Technologien rund um sichere, digitale, energieeffiziente und nachhaltige Gebäude.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026. Insgesamt stehen acht Ausstellungsplätze zur Verfügung. Die Auswahl erfolgt durch den ZVEI gemeinsam mit der Projektgruppe des Gebäudekolloquiums.

Die ausgewählten Start-ups können ihre Lösung im Rahmen der Veranstaltung präsentieren, Kontakte in die Elektro- und Digitalindustrie sowie zu weiteren Akteuren der Gebäudebranche knüpfen und ihre Idee einem Fachpublikum vorstellen.

Interessiert? Dann bewerben Sie sich jetzt für einen der acht Plätze.

Ansprechpartnerin für die Bewerbung: Nadine Petermann

Für wen ist das ZVEI-Gebäudekolloquium?

Das Gebäudekolloquium richtet sich an alle, die an der Planung, Errichtung, Ausstattung und dem Betrieb zukunftsfähiger Gebäude beteiligt sind – insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Handwerk, Handel, Planung, Systemintegration, Immobilienwirtschaft und Gebäudebetrieb sowie an Studierende und Nachwuchskräfte.

Das Ziel: unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, Wissen teilen und gemeinsam konkrete Lösungen für sichere, effiziente, digitale und nachhaltige Gebäude diskutieren.

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