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14.10.2026
Stromnetz-Resilienz: Versorgung auch in Krisen sichern
Technische Ausfälle, Cyberangriffe, Sabotage oder Extremwetter können die Stromversorgung empfindlich treffen. Das Stromsystem der Zukunft muss deshalb mehr können, als Störungen zu vermeiden: Es muss ihre Folgen begrenzen, kritische Funktionen sichern und schnell wieder in einen stabilen Betrieb zurückkehren.
Warum müssen wir Resilienz neu denken?
Mit der Energiewende wird das Stromsystem dezentraler, digitaler und komplexer. Damit entstehen neue Stär-ken, aber auch neue Abhängigkeiten. Gefragt ist ein „Safe-to-Fail“-Ansatz: Selbst bei massiven Störungen muss die Versorgung grundsätzlich verfügbar bleiben – notfalls vorübergehend mit Einschränkungen.
Was macht Stromnetze widerstandsfähiger?
Dezentrale Erzeugung, Microgrids und Speicher können kritische Einrichtungen zeitweise absichern. Digitali-sierung schafft Transparenz und Steuerbarkeit. Zugleich braucht es physische Redundanzen, sichere Kommu-nikationswege, ausreichende Ersatzteile und ein vorausschauendes Risikomanagement.
Was ist jetzt zu tun?
Der ZVEI zeigt konkrete Maßnahmen für kurz-, mittel- und langfristiges Handeln – vom Schutz kritischer An-schlussnehmer über sichere digitale Infrastrukturen und skalierbare Microgrids bis zu einem resilienten europäischen Stromsystem. Entscheidend ist ein strukturierter Dialog zwischen Politik, Regulierung, Netzbetreibern und Industrie.
