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24.07.2026
ZVEI-Stellungnahme zur EEG-Novelle

Die EEG-Novelle setzt wichtige Impulse für bessere Integration von erneuerbaren Energien. In seiner Stellungnahme fordert der ZVEI aber, bei der Ausgestaltung folgende grundlegenden Überlegungen einzubeziehen:
Erstens Innovation statt pauschaler Drosselung: Anstatt den Zubau durch starre Einspeisekappen regulatorisch zu begrenzen, müssen intelligente Steuerungspotenziale und Flexibilitätsanreize priorisiert werden.
Zweitens eine neue Förderlogik marktorientiert und bankfähig gestalten: Die Weiterentwicklung der Marktprämie um eine zweiseitige Förder- und Abschöpfungslogik ist ausdrücklich zu unterstützen. Allerdings muss bei der Ausgestaltung darauf geachtet werden, dass die Liquiditätsrisiken durch negative Strompreise in der Anfangsphase die Finanzierbarkeit (Bankability) nicht gefährden.
Und drittens die Synchronisation von Regulatorik und digitaler Infrastruktur: Eine erfolgreiche Marktintegration setzt eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sowie einen flächendeckenden Rollout intelligenter Messsysteme voraus. Es gilt das Prinzip „Infrastruktur vor Verpflichtung“.