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21.09.2026

ZVEI-Whitepaper: Antrieb 2035

Die elektrische Antriebstechnik steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitale Technologien, künstliche Intelligenz, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz sowie neue regulatorische Rahmenbedingungen verändern Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle. Eine zentrale Frage lautet: Wie kann sich die elektrische Antriebstechnik bis zum Jahr 2035 von einer primär hardwareorientierten Komponente zu einem intelligenten, vernetzten und datengetriebenen Systembaustein weiterentwickeln?

Das neue White Paper „Antrieb 2035 – Digitale Transformation und KI-gestützte Innovationen in der Antriebstechnik“ des ZVEI-Fachbereichs Elektrische Antriebe gibt darauf einen Orientierungsrahmen. Es führt die im Jahr 2020 veröffentlichte Vision „Antrieb 2030“ weiter und beschreibt zehn mögliche Entwicklungsrichtungen für die elektrische Antriebstechnik bis zum Jahr 2035.

Ziel ist, technologische, wirtschaftliche und regulatorische Entwicklungen strukturiert einzuordnen und die Diskussion über die zukünftige Rolle elektrischer Antriebe anzuregen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Cloud- und Edge-Architekturen, interoperable Datenräume, KI-gestützte Engineering- und Serviceprozesse, der Digitale Produktpass sowie neue serviceorientierte und zirkuläre Geschäftsmodelle. Die Thesen sind dabei nicht als konkrete Prognosen oder technische Vorgaben zu verstehen, sondern beschreiben mögliche Entwicklungsrichtungen auf Basis von Expertenwissen, industriellen Erfahrungen und aktuellen Rahmenbedingungen.

Welche Orientierung bietet „Antrieb 2035“ für Unternehmen?
  • Zehn Thesen zur zukünftigen Antriebstechnik: Das White Paper beschreibt mögliche Entwicklungen von cloudbasierter Applikationssoftware und Edge-basierter Antriebssteuerung über die horizontale Integration industrieller Wertschöpfungsketten bis hin zu KI-gestützter Auslegung, Inbetriebnahme, Optimierung, Fehlersuche und Services.
  • Weiterentwicklung der Vision „Antrieb 2030“: Die ursprünglichen zwölf Thesen aus dem Jahr 2020 wurden systematisch bewertet, konsolidiert und um neue Themenfelder ergänzt. Einen besonderen Stellenwert erhalten künstliche Intelligenz, Datenmanagement und der Digitale Produktpass. Damit ordnet das White Paper sowohl Kontinuitäten als auch Veränderungen in der elektrischen Antriebstechnik ein.
  • Zusammenspiel von Technologie, Regulierung und Wertschöpfung: Neben den technologischen Entwicklungen betrachtet das White Paper Nachhaltigkeit, Zirkularität, Datensouveränität und Cybersicherheit als querschnittliche Einflussfaktoren. Darüber hinaus zeigt es mögliche Transformationspfade von produktorientierten Geschäftsmodellen über Product-as-a-Service bis hin zu Circular-Product-as-a-Service auf.

Das White Paper liefert einen fundierten Überblick über mögliche Entwicklungsrichtungen der elektrischen Antriebstechnik bis 2035. Morphologische Matrizen strukturieren die technologischen Ausprägungen der einzelnen Thesen. Ergänzend werden zentrale Herausforderungen sowie Veränderungen von Geschäftsmodel-len und Wertschöpfungsketten betrachtet. Damit schafft die Publikation eine Diskussions- und Arbeitsgrundlage für Industrie, Wissenschaft und Verbände.

Das White Paper „Antrieb 2035“ können Sie hier herunterladen.

Das Vorgänger-Papier „Antrieb 2030“ können Sie hier abrufen.

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