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18.02.2026

Der Wandel hin zu softwaredefinierten Fahrzeugen erfordert ein neues Maß an Zusammenarbeit innerhalb der Automobilindustrie. Ein wesentlicher Kompetenzschwerpunkt in den Bereichen Halbleiter, Software, funktionale Sicherheit und Systemintegration liegt dabei in der Zulieferindustrie.
Die im ZVEI organisierte automobile Zulieferindustrie schlägt daher eine allgemeine Referenzarchitektur für zukünftige E/E-Fahrzeugarchitekturen vor, die Fahrzeugklassen von der Kompakt- bis zur Luxusklasse abdeckt. Ziel ist es, klare und einheitliche Spezifikationen sowie standardisierte Schnittstellen und Protokolle zu definieren, um Interoperabilität und Skalierbarkeit von Komponenten sicherzustellen.
Durch die Standardisierung nicht-differenzierender Funktionen können Entwicklungsaufwände reduziert und Innovationszyklen verkürzt werden. Funktionen, die keinen direkten Wettbewerbsvorteil bieten, müssen nicht mehrfach parallel entwickelt werden, sondern können gemeinsam entstehen. Dies schafft Freiräume für Differenzierung über softwarebasierte Funktionen und beschleunigt zugleich die Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle.
Eine stärkere Kooperation entlang der Wertschöpfungskette ist damit auch eine zentrale Antwort auf den steigenden internationalen Wettbewerbsdruck. Gemeinsame Standards und Open-Source-Plattformen reduzieren Integrationsaufwände, erleichtern die Einführung neuer Funktionen und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie.
Die Autorinnen und Autoren des Papiers stammen aus folgenden Häusern: Aumovio, Bosch, Elektrobit, FH Dortmund, Forvia, Infineon, Kostal Kontakt Systeme, Murata, NXP, Onsemi, ST, Tasking, TDK, TE Connectivity, Wolfspeed
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