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05.02.2026
ZVEI-Stellungnahme zu Änderungen am Critical Raw Materials Act (EU CRMA) im Rahmen des EU Action Plan

Im Rahmen der Konsultation zu den geplanten Änderungen des Critical Raw Materials Act (CRMA) setzt sich die Elektro- und Digitalindustrie für eine praktikable und verhältnismäßige Umsetzung ein. Die vorgeschlagenen zusätzlichen Berichts- und Diversifizierungspflichten würden Unternehmen erheblich belasten. Lieferkettenanalysen und Risikobewertungen gehören bereits heute zum Standard. Statt neuer Bürokratie braucht es klare Leitlinien und Unterstützung bei der Umsetzung.
Besonders kritisch sieht der ZVEI verpflichtende Analysen bis hin zur Mine. In globalen Lieferketten ist vollständige Transparenz oft weder realistisch noch durchsetzbar. Anforderungen sollten sich deshalb auf tatsächlich im Produkt enthaltene strategische Rohstoffe konzentrieren und vorrangig an Rohstoffimporteure adressiert werden. Zudem müssen vertrauliche Unternehmensdaten geschützt bleiben. Pauschale Vorgaben zur Risikominderung sind nicht praktikabel, da Lieferketten je nach Rohstoff und Technologie sehr unterschiedlich aufgebaut sind.
Auch zusätzliche Kennzeichnungspflichten für Produkte wie Lautsprecher schaffen aus unserer Sicht vor allem Aufwand ohne erkennbaren Mehrwert. Informationen zu enthaltenen seltenen Erden sollten digital statt über physische Labels bereitgestellt werden. Gleichzeitig müssen Überschneidungen mit bestehenden Ökodesign- und Recyclingvorgaben vermieden werden.
Die gesamte Stellungnahme zum Entwurf des Circular Economy Acts finden Sie hier zum Download.