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10.12.2025

Pharma- und Medizintechnikdialog: Der Startschuss ist gefallen, jetzt zählt Praxis

Ein neues ressortübergreifendes Austauschformat soll bis Ende 2026 konkrete Maßnahmen für bessere Innovationsbedingungen in Pharma und Medizintechnik liefern. Der ZVEI bringt sich von Beginn an aktiv ein, um Hürden abzubauen und praxistaugliche Lösungen voranzutreiben.

Unter Leitung von Kanzleramtsminister Thorsten Frei und mit Beteiligung der Ministerinnen Dorothee Bär und Nina Warken sowie BMWE-Staatssekretär Stefan Rouenhoff ist ein breit angelegter Dialog gestartet. Unternehmen, Verbände, Sozialpartner und Wissenschaft arbeiten darin gemeinsam mit der Politik an Lösungen. Bis Ende 2026 sollen aus dem Format konkrete Maßnahmen hervorgehen, die Innovation erleichtern und die Rahmenbedingungen für die Pharma- und Medizintechnikbranche spürbar verbessern.

Ein starkes Signal ist der ressortübergreifende Ansatz. Neben dem Kanzleramt wirken Bundesgesundheits-, Bundeswirtschafts- und Bundesforschungsministerium aktiv mit. Regulierung, Forschung und Standortpolitik sollen zusammen gedacht werden. Denn: Innovation in der Versorgung entlastet auch das System. Eine Prognos-Studie beziffert das Einsparpotenzial durch Innovationen der industriellen Gesundheitswirtschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung bis 2045 auf rund 47 Milliarden Euro. Neun Milliarden Euro jährlich könnten demnach allein durch Innovationen aus der Medizintechnik erreicht werden.

Schon jetzt ist klar: Es wird darauf ankommen, dass die im Dialog formulierten Strategien auch im Alltag der Menschen ankommen. Dafür bringt sich der ZVEI von Beginn an sichtbar in das Format ein, bündelt die Perspektiven seiner Mitglieder und übersetzt sie in praxistaugliche Vorschläge. Vertreten war der ZVEI bei der Auftaktveranstaltung im Bundeskanzleramt unter anderem durch Hans-Peter Bursig und Wolfgang Weber sowie die FV-Vorstandsmitglieder Christian Erbe und Stefanie Hirsch.

Jetzt geht es in die Werkstattphase. Am 9. Dezember fand die Auftaktsitzung der Arbeitsgruppe 6 Medizintechnik statt. Hier werden die Fragen behandelt, die in der Praxis über Tempo und Verlässlichkeit entscheiden, von Marktzugang bis Versorgungssicherheit. Ziel des ZVEI ist es, Hürden abzubauen und Verfahren planbarer zu machen, damit Maßnahmen entstehen, die in Unternehmen und Versorgungseinrichtungen tatsächlich umsetzbar sind.

Schon am 17. Dezember folgt die nächste Etappe: Parallel werden die Digitalthemen diskutiert (AG 2), mit Fokus auf Digitalisierung, Forschung mit Gesundheitsdaten, klinische Forschung und Künstliche Intelligenz. Auch hier wird sich der ZVEI aktiv einbringen, damit digitale Lösungen und datenbasierte Innovation schnell und sicher in die Anwendung kommen.

Bild: Bundesregierung/Guido Bergmann

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