Riesiger Markt
Das Unternehmen Element 3–5 hat ein neues ressourceneffizientes Verfahren entwickelt, um kostengünstig Verbindungshalbleiter zu produzieren – und will selbst zum Halbleiterhersteller werden.
24.03.2025

Weniger Bürokratie und mehr Freiheit für Unternehmen: Das ist die Formel für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg. Die neue Bundesregierung muss schnell eine Effizienzwende einleiten – sonst werden Deutschland und Europa von anderen Weltregionen abgehängt.
Jetzt ist nicht die Zeit für Pessimismus oder Stillstand. Nur im Zusammenspiel aus Wirtschaft und Politik kann es gelingen, aus der gedanklichen Abwärtsspirale auszubrechen, in der das Land seit einigen Jahren feststeckt.
Denn eines ist sicher: Die Zukunft ist elektrisch. Die Zukunft ist digital. Und sie beginnt mit dieser Ausgabe der ampere.
Das Unternehmen Element 3–5 hat ein neues ressourceneffizientes Verfahren entwickelt, um kostengünstig Verbindungshalbleiter zu produzieren – und will selbst zum Halbleiterhersteller werden.
In Forchheim stellt Siemens Healthineers Strahlungsquellen für Computertomographen und Durchleuchtungsgeräte her – hoch automatisiert, digitalisiert und teilweise völlig im Dunkeln.
20 % der gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland wurden 2023 im Verarbeitenden Gewerbe erwirtschaftet – deutlich mehr als in vielen anderen EU-Staaten.
Die Prozessindustrie muss flexibler und effizienter werden – und die digitale Integration vorantreiben. Mit dem Module Type Package (MTP) und der NAMUR Open Architecture (NOA) unterstützen die Automatisierungsunternehmen im ZVEI die Branche auf dem Weg zur Industrie 4.0.
In Deutschland sollen im Jahr 2030 rund 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Damit das funktionieren kann, muss das Stromnetz in großen Teilen ausgebaut und erneuert werden. Für die Industrie bedeutet das zwar volle Auftragsbücher, aber auch große Herausforderungen. Tim Holt, Vorstand von Siemens Energy und Mitglied des ZVEI-Vorstands, blickt dennoch zuversichtlich in die Zukunft.
Expertenwissen, Meilensteine und Schaltzeichen: Drei informative Kurztexte über und aus der Elektro- und Digitalindustrie.
Deutschland braucht eine Effizienzwende. Die gute Nachricht: Die meisten Technologien dafür stehen bereits zur Verfügung. Drei Beispiele.
Die neue Bundesregierung muss schnell Regulierungen zurückfahren und die Unternehmen entlasten, um Wachstum und Innovationen wieder stärker zu ermöglichen.
Im vergangenen Jahr wurden wichtige Weichen für die Elektro- und Digitalindustrie gestellt. Der ZVEI hat sich erfolgreich in politische Diskussionen eingebracht und der Politik wichtige Daten als Entscheidungsgrundlagen geliefert.
Hohe Rechtssicherheit auf der einen, viel Bürokratie auf der anderen Seite: Deutschland zeigt bei den Standortfaktoren ein gemischtes Bild
Weniger Bürokratie und mehr Freiheit für Unternehmen: Das ist die Formel für Innovationen und wirtschaftlichen Erfolg. Die neue Bundesregierung muss schnell eine Effizienzwende einleiten – sonst werden Deutschland und Europa von anderen Weltregionen abgehängt.
Der Standort Deutschland braucht dringend wirtschaftspolitische Impulse. ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel und Prof. Dr. Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, sehen in der Deregulierung einen Hebel für einen neuen Aufschwung.
Das Partnerland der Hannover Messe 2025 will riesige Windparks errichten, grünen Wasserstoff produzieren und China bei der Batterieproduktion Konkurrenz machen – gefördert mit großzügigen Zuschüssen, in deren Genuss auch deutsche Firmen kommen können.
Deutschland steckt in einer schwierigen Phase. Hohe Energiepreise, ein Wust an Regularien und politische Unwägbarkeiten machen Unternehmen das Leben schwer. Für Philipp Steinberger, CEO von Wöhner und Mitglied im ZVEI-Vorstand, gibt es trotzdem viele Lichtblicke.
Um die Energiewende bis 2045 zu schaffen, ist noch viel zu tun. Wie groß die Herausforderungen für das Stromnetz sind, zeigt eine Studie im Auftrag des ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie) und des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft).
Kanadas Einwanderungspolitik galt lange als vorbildlich. Inzwischen wird das Land allerdings zum Opfer seiner eigenen Attraktivität.