Roboter für alle
Das Frankfurter Start-up Telekinesis macht die Automatisierungmit Robotern auch für kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich.
ampere 2026
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Industrielle KI (Industrial AI) umfasst KI-Technologien, die speziell für industrielle Umgebungen entwickelt wurden.

Anders als Consumer-KI verarbeiten diese Systeme Echtzeitdaten von Industriemaschinen und Produktionsanlagen. Sie nutzen maschinelles Lernen, Computer Vision und andere KI-Technologien, um die Effizienz in der Produktion zu verbessern, Geräteausfälle vorherzusagen und komplexe Prozesse zu automatisieren. Der Markt für industrielle KI gehört zu den am schnellsten wachsenden Segmenten innerhalb der KI-Landschaft. Die Fertigung bleibt dabei der dominierende Sektor, gefolgt von Energie und Versorgung. Regional führt Nordamerika den Markt an, während der asiatisch-pazifische Raum am schnellsten wächst – angetrieben durch Chinas aggressive Industriemodernisierung. Deutschlands Fertigungssektor weist eine hohe Kompetenz für industrielle KI auf (durch das bestehende Industrie-4.0-Framework), muss sich aber dennoch sputen, um die gute Ausgangslage im Vergleich zu anderen Weltregionen zu halten.
Text Christian Buck | Bilder AUDI AG
Dieser Artikel ist in der Ausgabe 2026 am 13. April 2026 erschienen.
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Expertenwissen, Meilensteine und Schaltzeichen: Drei informative Kurztexte über und aus der Elektro- und Digitalindustrie.
Überbordende Bürokratie wurde erfolgreich bekämpft. Dem ZVEI ist es gelungen, dysfunktionale Gesetze zu stoppen und Berichtspflichten zu streichen – und der Fokus der Politik liegt endlich wieder auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.
Künstliche Intelligenz könnte sich zum Cybersicherheits-GAU entwickeln: Denn in den falschen Händen kann KI Sicherheitslücken schnell identifizieren und ausnutzen. IT-Security-Experte Manuel Atug warnt dennoch vor blinder Panik. Für ihn bleibt das beste Mittel gegen Cyberkriminelle ein altes.
Der Cyber Resilience Act (CRA) soll für mehr Sicherheit, Vertrauen und Zukunftsfähigkeit sorgen. Doch der Rechtsakt der EU zeigt ein Problem: Gute Absichten werden durch überzogene Anforderungen geschwächt – mit Folgen für Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Versorgungssicherheit.
Roboter, die wirken wie Menschen, und eine Regierung, die KI zur Staatsaufgabe macht: China drückt bei der Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Hardware aufs Tempo. Mit Milliardenförderung und hohem Umsetzungstempo will man Marktführer bei praktischen KI-Anwendungen werden. Das setzt die USA und Europa unter Zugzwang.
Industrielle KI (Industrial AI) umfasst KI-Technologien, die speziell für industrielle Umgebungen entwickelt wurden. Anders als Consumer-KI verarbeiten diese Systeme Echtzeitdaten von Industriemaschinen und Produktionsanlagen.
Von robusten Elektronikbauteilen bis zu einer resilienten Energieversorgung: Moderne Verteidigung braucht weit mehr als militärisches Gerät. Die Elektro- und Digitalindustrie rückt damit ins Zentrum eines neuen Markts. Die beiden Unternehmen Wöhner und Weidmüller geben Einblicke in Chancen, Risiken und Zugangswege.
Industrielle KI unterscheidet sich fundamental von Consumer-Anwendungen. Deutschlands Stärke liegt im Prozesswissen – und in Standards, die KI-Integration heute so einfach machen wie nie.
Exzellente Forschung und hohes Wertschöpfungspotenzial auf der einen, Investitionszurückhaltung und wenig Patente auf der anderen Seite: Bei KI hat Deutschland Stärken und Schwächen.
Edge AI und Agentic AI bringen Künstliche Intelligenz von der Cloud direkt in die Fertigung. Das macht die Produktion schneller, sicherer und effizienter – und könnte zum Wettbewerbsvorteil für den Industriestandort Deutschland werden.
Während die Welt über Chatbots diskutiert, entscheidet sich Europas KI-Zukunft in der Industrie. Diese hat beste Voraussetzungen – wenn die Politik jetzt die richtigen Rahmenbedingungen setzt.
Industrielle KI gilt als große Chance für die deutsche Industrie. Für Rainer Brehm, COO für Automatisierung und CTO bei Siemens Digital Industries, und Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, müssen aber regulatorische Vorgaben für die Datenverarbeitung in Fabriken vereinfacht werden.
Der EU AI Act soll den Umgang mit Künstlicher Intelligenz regeln. Doch auch dieser Rechtsrahmen zeigt ein grundlegendes Problem kritisiert Kathrin Glastra, Büroleiterin des ZVEI European Office: Unklare und teils widersprüchliche Anforderungen drohen die guten Absichten der Europäischen Union zu konterkarieren.
Der Cyber Resilience Act (CRA) sollte in seiner Struktur angepasst werden. Vor allen Dingen braucht es Ausnahmen für „unkritische Produkte mit digitalen Elementen“, sagt ZVEI-Europa-Expertin Kathrin Glastra.
Die Geopolitik ist gerade im Umbruch. Die USA als Verbündete wackeln, die Dominanz des Silicon Valley erscheint immer mehr als Risiko. Ist globale Arbeitsteilung noch sinnvoll, wenn es um sicherheitskritische oder systemrelevante Produkte geht? Ampere sprach darüber mit Manuel Atug, Principal bei der Berliner Beratungsfirma HiSolutions AG.
Auf die Elektro- und Digitalindustrie kommt es mehr denn je an, zeigt sich Daniel Hager, designierter ZVEI-Präsident, überzeugt. Die Megatrends Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung seien aufs Engste mit der Branche verbunden. Zusätzliche Verantwortung müsse sie durch größere geopolitische Unsicherheiten, eine rasante KI-Entwicklung und lähmende regulatorische Hürden schultern. Trotzdem gibt sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Hager Group zuversichtlich. Stärker als bisher will er allerdings die EU in die Pflicht nehmen.
Interview mit Debra Phillips, Präsidentin und CEO der National Electrical Manufacturers Association (NEMA), dem US-amerikanischen Branchenverband der Elektroindustrie
ampere
Mit dem Magazin der Elektro- und Digitalindustrie ampere, das zwei Mal im Jahr erscheint, schaut der Verband über den Tellerrand der Branche hinaus.
Jede Ausgabe von ampere setzt sich kontrovers und informativ mit Themenschwerpunkten der Elektroindustrie auseinander, die aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Der Verband will mit dem Magazin den Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stärken.